Der Müllerssohn
Am letzten Septembertag, um drei Uhr nachmittags, war der Hof des Konvikts voller Knaben, und einer von ihnen passte nicht recht ins Bild. Die anderen trugen die Uniform der Sängerknaben der kaiserlichen Hofkapelle: dunkler Rock, Goldborten an Kragen und Ärmeln, ein kleiner Dreispitz, Schnallenschuhe — die ganze Aufmachung eines Hofbeamten im Kleinformat. Der Knabe beim Tor trug Grau. Es war ein ordentlicher Rock, gebürstet und ausgebessert, einer von der Art, wie ihn die Frau eines Schulmeisters draußen am Rand der Stadt nacheinander durch drei Söhne bringt; in diesem Hof aber nahm er sich aus wie ein Mehlsack im Schaufenster eines Juweliers. Der Junge war elf Jahre alt. Selbst für elf war er klein, hatte ein rundes Gesicht und trug eine stahlgefasste Brille mit runden Gläsern, die er, sooft er aufsah, mit einem Finger auf der Nase zurückschob.
Die Sängerknaben hatten einen Namen für ihn, noch ehe er den Mund aufgetan hatte. Ein Müllerssohn, sagte einer, und die anderen griffen es auf: der helle Rock, der Staub, der Vetter vom Land, der in die Stadt gekommen war. Besonders grausam war der Spott nicht, gemessen an dem, was Knaben einander antun; und noch viele Jahre später erzählten Männer davon, die damals in diesem Hof gestanden hatten und später Rechtsanwälte, Priester oder Hofbeamte geworden waren. An den grauen Rock erinnerten sie sich besser als an alles, was sie selbst in jenem Herbst getan hatten.
Geantwortet scheint er nicht zu haben. Nichts in den Quellen sagt, dass er es tat, und nichts von dem, was in den folgenden dreißig Jahren über ihn geschrieben wurde, lässt vermuten, dass es seine Art gewesen wäre. Er stand da, die Hände an den Seiten, und sah auf die Tür, durch die man ihn zu gehen geheißen hatte: eine hohe Tür unter den Arkaden auf der anderen Seite des Hofes. Dahinter saßen drei Männer mit einer Liste an einem Tisch und warteten darauf, ihn singen zu hören. Der Wind kam an diesem Nachmittag vom Glacis herüber und trieb Laub und Sand über die Steinplatten. Das Licht war flach und weiß wie abgerahmte Milch, jenes Licht eines Wiener Herbsttages, wenn die Sonne erst hinter der Universitätskirche verschwunden ist und vor Einbruch der Dunkelheit nicht wieder hervorkommt.
Geboren worden war er elf Jahre und acht Monate zuvor in einem Haus namens Zum roten Krebs am Himmelpfortgrund, einer Vorstadt, und damals einer armen: außerhalb der Mauern Wiens, außerhalb des breiten, grasbewachsenen Glacis, das den Kanonen der Stadt freies Schussfeld hielt, aber noch innerhalb des Linienwalls, der dafür sorgte, dass die Gefällbeamten den Überblick behielten. Das Haus stand an der Straße hinaus nach Nußdorf und zu den Weingärten. Ein Stockwerk, fünf Fenster zur Straße, dahinter ein langer Hof zwischen zwei Seitenflügeln, im oberen Geschoss offene hölzerne Gänge, sodass die Wäsche, das Kraut, die Streitigkeiten und die Kinder jedes Haushalts vor den Augen aller anderen lagen. Die Schuberts hatten eine Küche und ein Zimmer. Auch die Schule war im Haus.
Zur Welt kam er am 31. Jänner 1797 gegen halb zwei Uhr nachmittags, mitten im Winter, als zwölftes Kind des Schulmeisters Franz Theodor Schubert und seiner Frau Elisabeth. Am folgenden Tag wurde er in der Lichtentaler Pfarrkirche getauft, ein paar Gehminuten die Straße hinunter, unter den Vierzehn Nothelfern, denen die Kirche geweiht war. Sein Taufpate war sein Onkel Karl, ebenfalls Schulmeister; so wurde das Kind am Taufbecken gewissermaßen von einem Lehrer an den nächsten weitergereicht. Mehr als die Zeile im Kirchenbuch ist von diesem Tag nicht überliefert. Es gab auch keinen Grund, weshalb es anders hätte sein sollen.
Sein Vater war dreiunddreißig. Als Bauernsohn im mährischen Neudorf geboren, hatte er sich aus den Feldern über jene eine Leiter emporgearbeitet, die einem klugen armen Jungen in den Ländern des Kaisers offenstand: die Schule. Mit einundzwanzig war er Gehilfe seines Bruders in der Leopoldstadt geworden, mit dreiundzwanzig Schulmeister der Lichtentaler Pfarrschule; zur Zeit der Geburt dieses zwölften Kindes war er ein Mann von geringem Rang und beträchtlicher Verantwortung. Neben dem Unterricht versah er im Bezirk die Armenpflege, was bedeutete, dass jene Familien, die ihn für die Buchstaben ihrer Kinder nicht bezahlen konnten, auch wegen des Brotes zu ihm kamen. Er war streng, fromm und sparsam, weil er nie Geld besessen hatte, und er strebte nach jener Art von Ansehen, die entsteht, wenn einer eine bescheidene Sache sehr lange und sehr ordentlich tut. Abends spielte er Violoncello, nicht besonders gut.
In eigener Hand führte er ein Familienregister, in das er jede Geburt und jeden Todesfall eintrug, und es gab sehr viele Todesfälle. Seine Mutter war vierzig. Elisabeth Vietz, Tochter eines Schlossers, war aus Zuckmantel in Schlesien nach Wien gekommen und hatte vor ihrer Heirat als Köchin gedient. Still sei sie gewesen, zurückhaltend und gottesfürchtig; mehr hielten diejenigen, die sie gekannt hatten, nicht für erwähnenswert. Bei vierzehn Kindern, von denen neun klein starben, wird ihr auch wenig Zeit geblieben sein, etwas anderes zu sein. Fünf lebten: Ignaz, bei Franz’ Geburt beinahe zwölf Jahre alt; Ferdinand, zwei; Karl, eins; Franz; und vier Jahre später eine Tochter, Maria Theresia. Die anderen kamen ins Register und auf den Kirchhof, und ihre Mutter ging zurück zum Herd.
Jenseits des Glacis lag eine ummauerte Stadt mit einer Viertelmillion Einwohnern, Hauptstadt eines Reiches im Krieg mit Frankreich, und sie war voll von Musik, wie andere Hauptstädte voll von Geld waren. Drüben in Gumpendorf lebte der alte Haydn, in ganz Europa berühmt, und arbeitete an einem Oratorium über die Erschaffung der Welt. Ein junger Mann aus Bonn namens Beethoven, in jenem Jahr siebenundzwanzig, war seit fünf Jahren in Wien und bereits Gegenstand der Gespräche, vor allem wegen seines Klavierspiels und seiner Manieren. Bis zum Himmelpfortgrund drang davon wenig mehr als die Namen. Als die Franzosen im November 1805 dort ankamen und durch die Vorstädte zur Besetzung der Stadt einmarschierten, war Franz acht Jahre alt, und die Schule blieb offen.
Inzwischen war die Familie umgezogen. Im Frühjahr 1801 hatte der Vater, nur wenige hundert Schritte entfernt, in der Säulengasse ein eigenes Haus gekauft: Zum schwarzen Rössl, ein eigens als Schulhaus errichtetes Gebäude. Dreitausendzweihundert Gulden zahlte er dafür, dreitausend davon geliehen. Für einen Mann in seiner Stellung war das eine große Schuld, und es war die Art von Schuld, die ein Mann auf sich nimmt, wenn er vorhat zu bleiben. Im Erdgeschoss lag das Schulzimmer, dunkel und eng, die Fenster so hoch eingesetzt, dass man nicht hinaussehen konnte. In den folgenden Jahren stopfte der Schulmeister dort, schichtweise, an die dreihundert Kinder aus der Nachbarschaft hinein: Kinder von Webern und Färbern, von Fuhrleuten und Marktfrauen. Er unterrichtete sie selbst, und sobald seine Söhne alt genug waren, unterrichteten sie mit. Darüber wohnte die Familie. Franz wuchs mit dem Lärm einer Schule unter den Füßen auf.
Mit fünf lernte er die Buchstaben vom Vater, am Küchentisch, in der Stunde, ehe sich das Schulzimmer füllte. Mit sechs kam er selbst in die Schule, einer von dreihundert, und nichts deutet darauf hin, dass man ihn anders behandelte als die übrigen zweihundertneunundneunzig. Mit sieben oder acht begann die Musik, und sie begann als Arbeit. Der Vater brachte ihm die Violine bei: die ersten Grundlagen, Tonleitern und Bogenführung, mit derselben Geduld, mit der er das Alphabet lehrte. Ignaz, der älteste Bruder, inzwischen ein junger Mann von etwa zwanzig und Gehilfe in der Schule, übernahm den Klavierunterricht. Ignaz erinnerte sich später daran, wie lange das nötig gewesen war. Schon nach wenigen Monaten habe Franz ihm gesagt, er brauche keinen weiteren Unterricht mehr von ihm. Ignaz nahm es ihm nicht übel — oder sagte jedenfalls später, er habe es nicht getan. Er scheint ein Mann gewesen zu sein, der über so etwas lachen konnte: freidenkend, des Schulmeisterberufs müde und zwölf Jahre älter als sein Schüler.
Seine Schwester erzählte sechzig Jahre später eine Geschichte von einem Tischlergesellen, einem Verwandten der Familie, der ebenfalls Schubert hieß und den kleinen Franz mit in die Stadt nahm, in ein Lager, in dem Klaviere verkauft wurden, und ihn dort an die Instrumente ließ. Es ist die Art Geschichte, an die sich eine Schwester erinnert und ein Bruder nicht. Der Junge wollte eine größere Klaviatur als die zu Hause, und jemand ließ ihn spielen.
Dann kam Holzer. Michael Holzer war seit 1794 Regens chori der Lichtentaler Kirche, Sohn eines Strumpfwirkers aus der Pfarre. Er hatte in der Stadt beim alten Albrechtsberger studiert und war danach heimgekehrt, um für den Rest seines Lebens die Kirchenmusik einer Vorstadtpfarre zu leiten. Der Schulmeister schickte Franz zu ihm zum Gesangsunterricht, und Holzer, als er begriff, was man ihm da gebracht hatte, unterrichtete ihn auch in allem anderen: Klavier, Orgel und Generalbass, jener in Ziffern unter einer Basslinie notierten Grammatik der Harmonie, die ein Kirchenmusiker beherrschen musste, wenn er vom Blatt begleiten wollte.
Franz Theodor Schubert hat selbst festgehalten, was Holzer ihm über den Jungen sagte: „Wenn ich ihm etwas Neues beibringen wollte, hat er es schon gewußt. Folglich habe ich ihm eigentlich keinen Unterricht gegeben, sondern mich mit ihm bloß unterhalten und ihn stillschweigend angestaunt.” Mehr sagte man am Himmelpfortgrund über Franz Schubert nicht, ehe er elf war. Von einem Mann, der bei Albrechtsberger gelernt hatte und wusste, was Unterricht bedeutete, war es eine ganze Menge.
Der Chor der Lichtentaler Kirche liegt hinten über dem Eingang: eine schmale Empore, in ihrer Mitte die Orgel von 1774, zu beiden Seiten Platz für ein Dutzend Sänger und ein paar Geiger. An Sonn- und Feiertagen stand Franz dort oben, seit er etwa acht Jahre alt war; noch vor seinem elften Geburtstag war er erster Sopran, jene Stimme, nach der die anderen sich stimmten, und wenn eine Messe ein Violinsolo verlangte, spielte er es. Eine Frau, die unten zwischen den Webern und ihren Frauen kniete, hörte die gewöhnliche Musik einer Vorstadtpfarre: Messen von Haydn, darunter jene, die jeder Regens chori im Reich von Hand abgeschrieben hatte; schlichtere Messen von Männern aus der Gegend; Holzers eigene. Man führte sie sorgfältiger auf, als die Pfarre eigentlich erwarten durfte. Und darüber eine Knabenstimme, hell und klein und vollkommen rein, die von irgendwo hinten, oberhalb ihres Kopfes, herabkam. Sie hätte sich nicht umgedreht. In der Kirche dreht man sich nicht um.
Zu Hause war die Musik ein Quartett. Der Vater nahm das Violoncello, Ferdinand, der zweite Sohn, die erste Violine, Ignaz die zweite; und Franz, sobald seine Arme lang genug waren, die Bratsche — jenes Instrument, das niemand auswählt und das alle brauchen, die Mittelstimme, die einen Akkord ausfüllt wie der Mörtel die Fugen einer Mauer und die man erst hört, wenn sie fehlt. Sie spielten abends im Schulzimmer, wenn die Kinder fort waren, zwischen den Bänken und dem Geruch nach Kreide und nasser Wolle, im Winter bei Kerzenlicht, die Tür zur Gasse gegen die vorbeirumpelnden Wagen geschlossen.
Ferdinand erzählte später von diesen Abenden. Der kleinste der Spieler habe mitten in einem Satz plötzlich aufgehört und gesagt: „Herr Vater, da muß etwas falsch sein.” Und wenn sie nachsahen, war tatsächlich etwas falsch: eine falsche Note in der Cellostimme, ein Fehler in der Abschrift, ein Fehlgriff des väterlichen Bogens. Der Vater ließ die Verbesserung gelten. Er ließ sich von seinen Kindern nicht gern korrigieren, aber der Junge hatte recht.
Am 28. Mai 1808 erschien in der Wiener Zeitung, dem amtlichen Blatt, die Nachricht, dass unter den Sängerknaben der kaiserlichen Hofkapelle zwei Plätze frei geworden seien. Die Prüfung der Bewerber sollte am 30. September um drei Uhr nachmittags im k. k. Konvikt am Universitätsplatz stattfinden. Ein Knabe musste das zehnte Lebensjahr vollendet haben. Er musste die Voraussetzungen für den Eintritt in die erste Grammatikalklasse des Gymnasiums erfüllen. Eine weitere Ausschreibung im August fügte noch eine Bedingung hinzu, und es lohnt sich, sie in der nüchternen Sprache jener Behörde zu hören, die sie stellte: Der Knabe musste nachweisen, dass er die Blattern bereits überstanden hatte.
Heute ist schwer zu ermessen, wie eine solche Ausschreibung in einem Schulhaus mit dreihundert Schülern und einer Hypothek geklungen haben muss. Ein Sängerknabe der Hofkapelle wurde auf Kosten des Kaisers verköstigt, untergebracht und eingekleidet. Er besuchte unentgeltlich das Akademische Gymnasium, gemeinsam mit Söhnen von Beamten und niederem Adel, und konnte, sofern seine Leistungen genügten, anschließend an die Universität gehen. Er trug den Rock mit den Goldborten. Sonntags sang er in der Hofburgkapelle, nur wenige Schritte vom Kaiser entfernt. Wenn seine Stimme brach, konnte er als Stiftling bleiben und später werden — der Schulmeister hätte den Satz selbst zu Ende bringen können — Rechtsanwalt, Priester, Staatsbeamter; ein Mann, der nicht dreihundert Kindern in einem dunklen Zimmer das Lesen beibringen musste, um dreitausend Gulden Schulden abzutragen. Franz war elf, und die beste Stimme auf dem Lichtentaler Chor gehörte ihm. Sein Name wurde eingereicht.
Die drei Männer am Tisch waren Antonio Salieri, erster Kapellmeister des Kaisers; Joseph Eybler, sein Stellvertreter; und Philipp Korner, Gesangslehrer der Hofkapelle. Salieri war in jenem Herbst achtundfünfzig. Als sechzehnjähriger Waise war er aus Legnago bei Verona nach Wien gekommen, mitgebracht vom Komponisten Gassmann; später hatte Gluck ihn gefördert, und schließlich war er dessen Erbe am Opernhaus und in der Kapelle geworden. Er hatte Mozart gekannt und überlebt. Er hatte Beethoven unterrichtet. Vierzig Opern hatte er geschrieben und seit zwanzig Jahren die Musik des Hofes geleitet. Er war klein, dunkel, lebhaft und höflich und in einer deutschen Stadt bis ins Mark Italiener. Und in vierzig Jahren hatte er sehr viele kleine Knaben vorsingen hören.
Was in dem Zimmer geschah, hat niemand aufgeschrieben. Die Jungen wurden einzeln oder in Gruppen hereingerufen; jeder sang; Korner wird am Klavier ihren Stimmumfang geprüft haben, Eybler vielleicht ein paar Fragen zu den Noten gestellt. Aufgeschrieben wurde Salieris Urteil. Es steht auf Italienisch und in seiner eigenen Hand auf jenem Blatt, das anschließend an das Obersthofmeisteramt ging: Unter den Sopranen seien Francesco Schubert und Müllner die besten. Francesco. Der Direktor des Konvikts zeichnete gegen. Am 8. Oktober genehmigte der Hof die Aufnahme zweier Soprane, Schubert und Franz Müllner, sowie eines Altisten namens Weisse. Franz Schubert, elf Jahre und acht Monate alt, vom Himmelpfortgrund, wurde Sängerknabe der kaiserlichen Hofkapelle und Zögling des k. k. Konvikts, mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl, einer versperrbaren Truhe und einem Rock mit Goldborten.
Bis dahin war noch eine Woche. Am Nachmittag des 30. September trat er durch die hohe Tür wieder hinaus in den Hof. Der Wind trieb noch immer Sand über die Steinplatten, und die Sängerknaben hatten das Interesse an ihm verloren. Er ging nach Hause. Vom Universitätsplatz bis zur Säulengasse braucht man zu Fuß etwas weniger als eine Stunde: hinaus durch das Schottentor, über das Glacis, nun mit dem Wind im Rücken, die Alser Straße hinauf am Allgemeinen Krankenhaus vorbei und weiter durch die Gassen der Vorstadt, während das Licht schwand. Er trug nichts in den Händen.
Ob ihm jemand gesagt hatte, was der Italiener am Tisch aufgeschrieben hatte, wissen wir nicht. Das Blatt ging an den Hof, und der Hof brauchte eine Woche. Zu Hause gab es also nichts weiter zu berichten, als dass er gesungen hatte; was er gesungen hatte; wer am Tisch gesessen hatte; und dass der kleine Mann in der Mitte mit schief gelegtem Kopf zugehört und dann seine Feder genommen hatte. Die Mutter stand am Herd. Der Vater war im Schulzimmer. Ferdinand und Ignaz wollten alles wissen und erfuhren von Franz, der nie viel redete, nur wenig. Er hängte den grauen Rock an seinen Nagel.
